Die Gastgeber

Über uns

Zwei Menschen, zwei Welten, ein gemeinsamer Ort. Das ist keine Werbeformel, sondern eine ziemlich genaue Beschreibung.

Steffen Baermann und Ming Poon, die Gastgeber von The Farm & Friends

Vertriebsmanagement, KI und Blaumann

Steffen

Steffen war 35 Jahre im B2B-Vertrieb, zuletzt als VP Sales und davor unter anderem auch Mitglied der deutschen Geschäftsleitung bei Cisco. Er kennt Vorstandsetagen, Quartalszahlen und Kongresse mit tausend Teilnehmern. Er hat Kundenevents und Offsites geplant, budgetiert und verantwortet — und er weiß, woran sie scheitern und was sie tragen muss, damit sie wirken.

Und dann ist da dieser Hof. Den hat er nicht allein entworfen und bauen lassen, sondern packt aktiv mit an: Die Lichtanlage im Theatersaal, den Club Kosmos, die irische Bar — vieles davon ist in Handarbeit entstanden, Stück für Stück, über Jahre. Freunde sagen, man müsse ein wenig verrückt sein für so etwas. Er sagt: Es ist die andere Hälfte derselben Sache. Dinge bauen, die funktionieren — und dabei selbst mit auf der Leiter stehen.

Heute arbeitet er als Unternehmensberater und Dozent. Er berät Unternehmen im Vertrieb, lehrt Sales Management in Berlin und Belgrad und hat ein Buch über künstliche Intelligenz geschrieben: „Der KI-Tsunami“. Aber gebaut wird hier.

Mit den Händen bauen kann er, auch wenn nicht immer alles gerade wird. Wie sich Menschen in einem Raum bewegen, warum ein Abend gelingt und wann aus Fremden eine Runde wird — das macht er zusammen mit der anderen Hälfte: Ming.

steffen-baermann.de

Steffen Baermann auf der Bühne im blauen Sakko, im Gespräch mit dem Publikum
Steffen im blauen Schutzanzug mit Atemmaske während der Umbauphase im Theatersaal
Steffen in der Umbauphase — vom Anzug in den Blaumann, im Theatersaal.
Porträt von Ming Poon, Künstler und Choreograf, vor goldenem Hintergrund

Angewandte Choreografie

Ming

Ming Poon ist Künstler und Choreograf, geboren in Singapur, zuhause in Berlin und auf diesem Hof. Seine Arbeiten wurden international gezeigt und haben einen gemeinsamen Kern: Sie holen Menschen vom Zuschauen ins Mitmachen. Ming arbeitet mit angewandter Choreografie — der Kunst, Situationen so zu gestalten, dass aus Publikum Beteiligte werden. Er hat das Asian Performing Artists Lab (APAL) initiiert, eine Plattform für Künstlerinnen und Künstler mit asiatischem Hintergrund in Deutschland.

Auf dem Hof ist Ming derjenige, der versteht, warum manche Räume Menschen zusammenbringen und andere nicht. Wie ein Abend anfangen muss, damit Fremde miteinander ins Gespräch kommen. Und wann man eine Gruppe einfach machen lassen sollte.

mingapur.com

Beides zusammen

Zusammen

Seit 2013 bauen die beiden gemeinsam an diesem Ort — dabei könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Der eine kommt aus Vorstandsetagen und steht am liebsten in der Werkstatt. Der andere kommt von der Bühne und beobachtet am liebsten, was zwischen Menschen passiert. Dass ausgerechnet daraus ein gemeinsamer Ort geworden ist, wundert manche. Die beiden nicht.

Denn im Kern machen sie dasselbe: Sie schaffen Situationen, in denen Menschen zusammenfinden — der eine mit Holz, Licht und Technik, der andere mit Ideen, Abläufen und einer Einladung zum Mitmachen. Dieser Hof ist das Ergebnis. Und fertig ist er nicht: Er ist ein Projekt — lange angelegt, auf viele Jahre. Jede Veranstaltung, jede Begegnung baut daran mit.