Der teilweise überdachte Innenhof

Seit 2013

Die Idee

Seit 2013 entwickelt sich The Farm & Friends aus einer Vision: einen besonderen Ort für Begegnungen zu schaffen. Was daraus geworden ist, ist vor allem eines — ein Ort, den ihr nutzen könnt.

Die Infrastruktur

Über viele Jahre ist hier eine Infrastruktur entstanden, die ungewöhnlich viele Formen des gemeinsamen Arbeitens, Gestaltens und Erlebens möglich macht: Säle und Seminarräume, eine echte Bühne mit Licht und Ton, eine Werkstatt mit 3D-Druck und Laser, zwei Küchen, ein Club, eine Kneipe, Gärten und Betten für vierzig Menschen. Nichts davon ist Kulisse. Alles ist dafür gebaut, benutzt zu werden — für Arbeit, Kunst, Projekte, Feste, Experimente, Workshops, gemeinsames Entwickeln, Kochen, Feiern und Zusammenkommen.

The Farm & Friends liefert dabei nicht das fertige Erlebnis. Der Ort schafft die Voraussetzungen. Was daraus wird, bringt ihr mit.

Sitzplätze in der Kneipe The 3 Legged Cat
Gästezimmer auf The Farm

Selbst etwas daraus machen

Das meint mehr als mit anpacken — auch wenn das dazugehört, und beim Gläserpolieren am Morgen danach erfahrungsgemäß die besten Geschichten erzählt werden. Es meint: Ihr gestaltet euer eigenes Vorhaben. Ihr entwickelt Ideen, experimentiert, improvisiert, löst Probleme, nutzt die Infrastruktur auf eure eigene Weise — und übernehmt Verantwortung füreinander und für das, was ihr gemeinsam vorhabt. Nicht bedient werden, sondern gestalten können: Das ist hier das Angebot.

Dazu gehört ausdrücklich auch Raum für Dinge, die noch nicht fertig gedacht sind: für Kunst, Recherche, Experimente und neue Ideen — und für Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen, die etwas miteinander entwickeln möchten. Kunst und Wirtschaft, Stadt und Land, kreative und technische Köpfe: Der Ort ist so gebaut, dass solche Zusammenarbeit entstehen kann. Ob sie entsteht, liegt bei euch — wir schaffen die Gelegenheiten dafür.

Was daraus entstehen kann

Menschen nutzen diesen Ort manchmal anders als gedacht, entdecken Möglichkeiten, hinterlassen Ideen — und der Ort entwickelt sich mit ihnen weiter. Manche kommen wieder. Manche Begegnungen werden zu Beziehungen, manche Projekte zu Zusammenarbeit. Und manchmal bleibt es einfach ein besonderes gemeinsames Erlebnis. Auch das ist genug.

Für wen dieser Ort besonders gut funktioniert

Für Menschen, die Freude daran haben, Freiräume selbst zu nutzen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Die kreativ sind, gern gestalten und auch mal improvisieren. Die verschieden sein dürfen — nach Herkunft, Alter, Sprache, Lebensweise — und genau das als Gewinn verstehen; alle sollen hier mitmachen können, auch wenn unsere über 200 Jahre alten Mauern nicht überall barrierefrei sind; dazu stehen wir ehrlich. Die aufeinander achtgeben, respektvoll streiten und lösungsorientiert weitermachen. Kurz: Menschen, mit denen man gern ein paar Tage Tür an Tür lebt.

Und damit klar ist, wer dabei welche Rolle hat: Wir verstehen uns als Gastgeber und Eventberater. Wir kennen den Hof, die Technik und ein paar hundert Veranstaltungen aus eigener Erfahrung — dieses Wissen bekommt ihr dazu, großzügig und gern. Die Durchführung eurer Veranstaltung liegt bei euch: Ihr übernehmt den Ort, gestaltet ihn gemeinsam und gebt ihn so zurück, wie ihr ihn übernommen habt.

Weniger gut funktioniert der Ort für Veranstaltungen von der Stange, für Vollservice-Erwartungen mit vorgegebenem Ablauf oder für Anfragen, bei denen allein der niedrigste Preis entscheidet — das können andere besser, und sie machen es gern. Auch für große Familien- und Kinderveranstaltungen mit Betreuungsbedarf ist der Hof nicht eingerichtet; wir wollen nichts versprechen, das wir nicht halten.

Die Grenzen

Extremismus und Gewalt haben hier keinen Platz — dieser Ort ist ein gewaltfreier Raum, ohne Ausnahme. Menschen jeden Glaubens, jeder Überzeugung und unterschiedlicher politischer Ansichten sind herzlich willkommen. Weil der Ort aber von Offenheit und verschiedenen Perspektiven lebt, passen Veranstaltungen nicht hierher, die sich über eine geschlossene religiöse oder politische Richtung definieren und im Wesentlichen unter sich bleiben wollen.

Kurz gesagt:

Wenn ein beliebiger Saal genügt, sind wir vermutlich nicht der richtige Ort.

Wenn ihr aber gerade gedacht habt „ein beliebiger Saal genügt uns eben nicht“ — dann erzählt uns von eurem Vorhaben. Wir freuen uns darauf.